• Sparmassnahme im Schulbereich?

    Auf Twitter wurde ich gefragt, was ich von der Kritik an einer konkreten Sparmassnahme halte. Es geht darum, dass erst ab dem dritten Abwesenheitstag einer Lehrperson eine Stellvertretung eingesetzt wird. Ich denke, dass diese Massnahme höchst problematisch ist und zu grosser Unruhe innerhalb der Klassen führen kann. Ich bin eigentlich gegen diese Sparmassnahme. Für mich unbestritten ist aber, dass Sparmassnahmen im Budget nicht einfach isoliert gestrichen werden können. Fällt eine Sparmassnahme weg, wird es nötig werden, in einem anderen Bereich Sparmassnahmen zu orten und umzusetzen. Ein hohes Defizit darf nicht budgetiert werden, da damit das städtische Eigenkapital rasch schrumpfen wird.

  • Verdienter Preis an Jugendliche

    Am vergangenen Donnerstag war ich zu Besuch an der Preisverleihung des Prix Benevol. Schön, dass mit «Pfadi trotz allem» auch eine Organisation einen Preis erhielt, in der sich praktisch ausschliesslich Jugendliche engagieren. Eine grosse Herausforderung sind die Pfadilager mit den behinderten Kindern. Meine grosse Bewunderung gehört diesen Pfadfindern, die sich dieser wertvollen Aufgabe annehmen. Der Anlass hat aber auch gezeigt, dass es viele Menschen aus den verschiedensten Lebensbereichen gibt, welche sich freiwillig in Organisationen einsetzen, sei es im sozialen, kulturellen oder sportlichen Bereich. Das stimmt zuversichtlich.

  • Den Bildungsstandort stärken

    Am vergangenen Montag war ich zu Gast am Anlass «Zukunft Ostschweiz» der Industrie- und Handelskammer St.Gallen-Appenzell und der St.Galler Kantonalbank. Ich kann IHK-Direktor Kurt Weigelt nur beipflichten in der Aussage, wonach die Menschen dort arbeiten können sollten, wo die Lebensqualität besonders hoch ist, zum Beispiel hier im Raum St. Gallen. Dazu braucht es eine weitere Entwicklung unserer Region mit vernünftigen Lösungen der Verkehrsprobleme – und eine Politik, die nicht verhindert, sondern Entwicklung fördert.

    Der Bildungsstandort St. Gallen soll gestärkt werden. Ich unterstütze daher die angedachte räumliche Entwicklung der Universität beim Platztor. Eine ähnliche Lösung muss auch für die Fachhochschule St.Gallen gefunden werden, die schon heute kurz nach Eröffnung des Neubaus unter Platznot leidet. Aber auch der Austausch zwischen Bildung, Forschung und Wirtschaft muss sich weiter entwickeln können. Ein weiterer Schritt dazu ist der Technopark und in der Zukunft das Innovationszentrum Ostschweiz. Kanton und Stadt setzen alles daran, dass sich der Bund für den Standort St. Gallen entscheidet und wir den Zuschlag für dieses zukunftsträchtige Projekt erhalten werden.

  • Sicher mit dem Bus unterwegs

    Im Wahlgespräch im Regionaljournal Ostschweiz von Radio SRF habe ich beim Thema Verkehr erwähnt, dass für viele Leute manchmal das Auto die erste Wahl ist, beispielsweise für Familien, die eine Busfahrt nicht immer als sicher empfinden. Verschiedentlich wurde ich auf diese Aussage angesprochen. Natürlich geht es dabei nicht darum, dass unsere VBSG-Busse keine sicheren Fahrzeuge wären. Ganz im Gegenteil: Dank den erfahrenen Chauffeuren sorgen die VBSG für einen sicheren Transport quer durch die Stadt. Ich habe es aber oft selbst als Beobachterin erlebt: Wenn man mit einem Kinderwagen und einem zusätzlichen Kleinkind unterwegs ist, ist es schwierig, das stehende Kleinkind auf einem Sitz zu platzieren, so dass es bei einem abrupten Bremsen nicht stürzt oder durch den Wagen geschleudert wird. Dasselbe gilt für altere Personen, wenn sie keinen Sitzplatz haben. Sie können sich aus eigener Kraft nicht mehr gut halten und stürzen eher. Wenn wir über den Individual- und den öffentlichen Verkehr diskutieren, gilt es stets, die Situation aller Anspruchsgruppen zu berücksichtigen. Ein pragmatisches «Sowohl – als auch» und ein vernünftiges Miteinander von verschiedenen Verkehrsmitteln liegt mir am Herzen.

  • Keine Steuergelder «verbrennen»

    Stadt und Kanton haben ihr Projekt präsentiert, mit dem die unbefriedigende, gefährliche Situation rund um die Stadtautobahn verbessert und damit auch die gesamte städtische Verkehrssituation optimiert werden soll. Ich stehe vollumfänglich hinter der 3. Röhre und der geplanten Querspange, das heisst dem zusätzlichen Autobahneinlenker in der Liebegg und der zusätzlichen Ausfahrt Richtung Geltenwilenstrasse. Die vorgestellten Pläne lassen das Güterbahnhofareal überdies weitgehend unangetastet und erlauben eine weitere räumliche Entwicklung dieses Reserveareals. Die heute vom Durchgangsverkehr belasteten Quartiere erhalten eine Aufwertung. Aus meiner Sicht ein bestechendes Projekt. Stadt und Kanton St.Gallen haben ganze (Vor-)Arbeit geleistet, und das Projekt verdient unsere uneingeschränkte politische Unterstützung, wozu auch der Rückzug der SP-Initiative gehört, welche nur offene Türen einrennt, die Verwaltung beschäftigt und Steuergeld verbrennt. Wir müssen alles daran setzen, hier insbesondere auch die vorgesehenen Bundesgelder abzuholen.

     

  • Mehr Platz für die HSG

    Die HSG hat zusammen mit den Verantwortlichen von Kanton und Stadt an einer Veranstaltung die Pläne zur Erweiterung der Universität vorgestellt. Es soll ein zweiter Standort am Platztor entstehen (Details siehe hier). Diese Landreserve ist im Eigentum der Stadt und soll im Abtausch zum Güterbahnhofareal an den Kanton abgegeben werden. Wie im Wahlkampf bis anhin dargelegt, unterstütze ich die räumliche Entwicklung der HSG und somit auch dieses konkrete Vorhaben. So hat die Stadt die Möglichkeit, das Entwicklungsgebiet im Güterbahnhofareal in eigenen Besitz zu nehmen. Am Platztor wird ein neuer städtebaulicher Akzent gesetzt. Die weitere Entwicklung der Universität St. Gallen ist für unsere Stadt von grosser Bedeutung und ein Standortvorteil.

  • Eine lohnenswerte Sonderausstellung

    Der Wahlkampf führt mich immer wieder zu Veranstaltungen, an denen ich viel Neues erfahre – oft aus Bereichen, auf die ich sonst im Alltag kaum gestossen wäre. Ein solcher Fall war die Vernissage im Naturmuseum zur Sonderausstellung «Erdbeeren im Winter». Eine lohnenswerte interaktive Ausstellung zum Thema Umwelt- und Klimaerwärmung. Die Ausstellung führt durch eine Shopping Mall des Alltagsverbrauch und sensibilisiert die Besucherinnen und Besucher für den Umgang mit der Umweltthematik im täglichen Leben. Sowohl Jung als Alt erfahren Erstaunliches. Ich empfehle diese Sonderausstellung gerne weiter. Zum Apéro gab es Produkte aus der Region und Gebäck, das zubereitet war aus Früchten, die vielen Gästen unbekannt waren. Wer kennt schon die Mispel? Richtig: nicht Mistel, sondern Mispel, eine alte Frucht, die die Römer bereits kannten, bei uns aber praktisch ausgestorben ist. – Zum Abschluss des Tages war ich dann noch zu Besuch bei den Schützen im Rahmen einer Metzgete im Schaugenbädli.
  • Ein guter Tag für die «Flade»

    Es freut mich, dass sich das Stadtparlament an seiner Sitzung vom letzten Dienstag zur «Flade» bekannt hat und den Kredit  zur Weiterführung eines geregelten Schulbetriebs bis zum Schuljahr 2020/2021 gesprochen hat. Die Schule und die Stadt können so die begonnenen Verhandlungen bezüglich einer längerfristigen Zusammenarbeit in entspannter Atmosphäre weiterführen. Ich hoffe, dass eine gangbare  Lösung gefunden wird und die «Flade» als einzigartige Schule der Stadt St. Gallen erhalten bleibt. (Bildquelle: www.flade.ch)

     

  • Standaktion mit kleinem, praktischen Geschenk

    Heute findet meine Wahl-Standaktion an der Marktgasse statt, weitere Termine folgen (siehe Agenda). Neben Kaffee und Kuchen gibt es für Besucherinnen und Besucher auch ein kleines, praktisches Geschenk für den Alltag. Lassen Sie sich überraschen!

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  • Bei Tageslicht in der Club-Szene

    Durch die städtischen Clubs zieht man für gewöhnlich in der Nacht. Im Rahmen der Aktion »Nacht Gallen» boten St.Galler Clubbetreiber nun aber mitten am Tag Einblick in ihren Betrieb und wichtige Themen wie gesetzliche Auflagen und die Sicherheit. Eine abschliessende Podiumsdiskussion im «Backstage», die ich ebenfalls besucht habe, zeigte die Bedürfnisse und Herausforderungen auf, mit denen die Clubs konfrontiert sind. Ein wertvoller Anlass, vermittelte er doch einen guten Eindruck über eine Welt, die wir sonst nur als Konsumentinnen und Konsumenten kennenlernen – und er fördert das Verständnis für die Situation der Clubbetreiber. Das St.Galler Tagblatt hat über «Nacht Gallen» berichtet.

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